
Eine Website ist eine Sammlung von Dateien (HTML, CSS, Bilder), die auf einem Server gehostet und über einen Domainnamen zugänglich sind. Als Anfänger eine eigene Website zu erstellen, erfordert nicht mehr das Wissen um Programmierung, sondern das Verständnis einiger technischer und rechtlicher Mechanismen, bevor man ein Werkzeug auswählt.
Domainname und Webhosting: Was eine Website zugänglich macht
Bevor man an das Design oder den Inhalt denkt, hängen zwei Elemente von der Existenz einer Website ab. Der Domainname ist die Adresse, die die Besucher in ihren Browser eingeben (Beispiel: meinseite.de). Das Webhosting ist der Server, auf dem die Dateien der Website gespeichert sind.
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Diese beiden Bausteine sind unterschiedlich, aber komplementär. Ein Domainname ohne Hosting führt nirgendwohin. Ein Hosting ohne Domain erzeugt eine Website, die nur über eine IP-Adresse zugänglich ist, was in der Praxis unbrauchbar ist.
Online-Website-Ersteller wie Wix oder e-monsite beinhalten das Hosting in ihrem Angebot. Bei WordPress muss man ein separates Hosting bei einem Anbieter abonnieren und dann eine Domain zuordnen. Um diesen Schritt zu begleiten oder die vollständige Erstellung einer professionellen Website zu delegieren, bieten Ressourcen wie https://www.igor-web.net/ die Möglichkeit, das Projekt von Anfang an zu strukturieren.
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Bei der Wahl der Domain sollten Sie eine Erweiterung wählen, die zu Ihrer Tätigkeit passt (.de für Deutschland, .be für Belgien, .com für internationale Reichweite). Überprüfen Sie, ob der Name verfügbar ist und ob er nicht gegen eine eingetragene Marke verstößt.

Online-Website-Ersteller oder WordPress: Auswahlkriterien für Anfänger
Die Mehrheit der Anfänger zögert zwischen zwei Ansätzen: einem Online-Website-Ersteller (Wix, e-monsite, Squarespace) oder einem selbstgehosteten CMS wie WordPress. Die richtige Wahl hängt vom gewünschten Kontrollniveau und der verfügbaren Zeit ab.
Online-Ersteller: Schnelle Einarbeitung
Diese Erstellungstools funktionieren per Drag-and-Drop im Browser. Das Hosting, Sicherheitsupdates und Backups werden von der Plattform verwaltet. Im Gegenzug bleibt die Anpassung auf die vom Anbieter vorgesehenen Optionen beschränkt.
Online-Ersteller eignen sich besonders für einfache Webseiten mit wenigen Seiten und Portfolios. Sie integrieren oft professionelle Vorlagen, die sofort einsatzbereit sind.
WordPress: Mehr Flexibilität, mehr Verantwortung
WordPress betreibt einen erheblichen Anteil der Websites weltweit. Seine Stärke liegt in einem Ökosystem von Themen und Erweiterungen, die es ermöglichen, nahezu jede Funktionalität hinzuzufügen (E-Commerce, Forum, Online-Reservierung).
Eine WordPress-Website erfordert regelmäßige Wartung: Updates des CMS, der Erweiterungen, Überwachung der Sicherheit. Diese technische Verantwortung fehlt bei Online-Erstellern, wo alles automatisiert ist.
- Einfache Präsentationsseite (weniger als zehn Seiten, kein aktiver Blog): Ein Online-Ersteller reicht aus und reduziert die technische Belastung auf nahezu null.
- Website mit Blog, fortgeschrittener SEO oder Online-Shop: WordPress bietet eine genauere Kontrolle über die Seitenstruktur, SEO-Tags und spezialisierte Erweiterungen.
- Community-Website mit Kommentaren oder Kundenbewertungen: Unabhängig vom Tool gelten spezifische rechtliche Verpflichtungen (siehe nächsten Abschnitt).

Rechtliche Verpflichtungen des Digital Services Act für eine Website mit Drittinhalten
Die Leitfäden zur Erstellung von Websites behandeln selten einen Aspekt, der seit Februar 2024 zentral geworden ist: den Digital Services Act (DSA). Diese europäische Verordnung gilt für alle Anbieter von Intermediärdiensten, einschließlich kleiner Websites, die Inhalte von Dritten hosten.
Konkret, sobald eine Website ein Kommentarmodul, einen Bereich für Kundenbewertungen oder ein Forum integriert, fällt sie unter die Kategorie Online-Plattform im Sinne des DSA. Die Verpflichtungen beschränken sich nicht auf die Giganten des Webs.
- Lesbare Nutzungsbedingungen anzeigen, die die Regeln für die Moderation von Drittinhalten präzisieren.
- Ein Meldesystem (Notice and Action) einrichten, das es jedem Besucher ermöglicht, rechtswidrige Inhalte zu melden.
- Ein für Benutzer und zuständige Behörden zugänglicher Ansprechpartner benennen.
- Keine Dark Patterns im Design der Benutzeroberfläche verwenden: Die Zustimmungsschaltflächen müssen ebenso sichtbar sein wie die Ablehnungsschaltflächen.
Ein Anfänger, der ein Bewertungs-Plugin auf WordPress oder das Kommentarmodul von Wix aktiviert, löst diese Verpflichtungen aus, ohne es unbedingt zu wissen. Die Überprüfung der DSA-Konformität gehört mittlerweile zu den Schritten beim Online-Start.
Suchmaschinenoptimierung von Anfang an: die technischen Grundlagen
Eine technisch gut konstruierte Website positioniert sich besser in den Suchergebnissen. Einige Einstellungen, die bereits bei der Erstellung vorgenommen werden, vermeiden, dass man später alles überarbeiten muss.
Die URL-Struktur muss lesbar sein: meinseite.de/webdienste ist vorzuziehen gegenüber meinseite.de/page?id=47. Bei WordPress erfolgt diese Einstellung in den Permalink-Einstellungen. Bei den Online-Erstellern generieren die meisten standardmäßig saubere URLs.
Jede Seite sollte einen einzigartigen Title-Tag (den Titel, der in Google angezeigt wird) und eine Meta-Beschreibung (die Zusammenfassung unter dem Titel) enthalten. Diese beiden Elemente beeinflussen direkt die Klickrate in den Suchergebnissen.
Die Ladezeit ist ebenfalls wichtig. Zu große Bilder verlangsamen die Anzeige und beeinträchtigen die SEO. Komprimieren Sie jedes Bild, bevor Sie es importieren, und bevorzugen Sie das WebP-Format, wenn das Tool es zulässt.
Eine responsive Website, die für mobile Bildschirme geeignet ist, ist nicht mehr optional. Suchmaschinen indexieren in erster Linie die mobile Version einer Website. Alle Online-Ersteller und nahezu alle aktuellen WordPress-Themen verwalten diesen Punkt automatisch, aber eine manuelle Überprüfung auf dem Smartphone wird vor der Veröffentlichung empfohlen.

Die Erstellung einer Website für Anfänger lässt sich auf drei grundlegende Entscheidungen reduzieren: die Wahl zwischen Online-Ersteller und CMS, die rechtliche Konformität (pflichtige Angaben, DSA bei Drittinhalten) und die grundlegenden SEO-Einstellungen, die ab dem ersten Tag angewendet werden. Der Rest, Design, Inhalt, Funktionen, wird schrittweise angepasst, sobald diese Grundlagen gelegt sind.